Dr. Viktor Freiherr von Fuchs

Der Name der Stiftung leitet sich vom Urgroßvater des Stifters, Dr. Viktor Freiherr von Fuchs, ab welcher sich im 19. Jahrhundert große Verdienste um das österreichische Allgemeinwohl erworben hat.

 

Ausbildung & Beruf:

Fuchs besuchte eine Volksschule und danach das Stiftsgymnasium Melk, wo er 1859 die Matura ablegte. 1859 bis 1863 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien, 1864 bis 1872 war er Rechtsanwaltsanwärter. 1867 promovierte er zum Dr. iur. Ab 1872 war er in Wien als Rechtsanwalt tätig, bis er 1878 nach Salzburg übersiedelte.

 

Politische Laufbahn:

Ab 1878 war Fuchs Abgeordneter der Landgemeinden im Landtag des Herzogtums Salzburg, dies blieb er sechs Wahlperioden lang bis 1913. 1879 wurde er auch Reichsratsabgeordneter. Von 1898 bis 1900 war er Präsident des Abgeordnetenhauses, einer der beiden Kammern des Reichsrates.

 

Nach dem Zusammenbruch der Monarchie war er vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919 Mitglied der provisorischen Nationalversammlung Deutschösterreichs. Von 1920 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Verfassungsgerichtshofes.

 

Privates:

Viktor von Fuchs war seit 1874 verheiratet mit Marie Görres (1851–1914). Die beiden hatten zwei Kinder: Ludwig Freiherr von Fuchs (1875–1939), der Maria Freiin v. Giovanelli zu Gerstburg u. Hörtenberg (1884–1951), die Tochter des Tiroler Freiheitskämpfers und österreichischen Politikers Joseph von Giovanelli zu Gerstburg und Hörtenberg heiratete und Emilie Freiin von Fuchs, die Paul von Kathrein ehelichte.

Dr. Viktor Freiherr von Fuchs, Porträt von Julius Schmid

Das Wappen der Freiherrn von Fuchs